Report Mainz: FFP2-Masken im Test

Report Mainz testet FFP2-Masken

Nach dem großen Masken-Engpass zu Beginn der Corona-Pandemie verteilt die Stadt Bremen seit November kostenlose FFP2-Masken an Senioren und Risikopatienten. Zu diesen rund 27 Millionen Menschen in ganz Deutschland gehören nicht nur ältere Mitbürger, sondern auch Menschen mit einem erhöhten Risiko auf einen schweren Krankheitsverlauf. Das Politikmagazin Report Mainz testet FFP2-Masken und geht der Frage nach, wie man qualitativ hochwertige Masken von weniger schützenden Masken unterscheiden kann. In der Sendung vom 01.12.2020 hörte man von teilweise beunruhigenden Ergebnissen.

Aufbau einer FFP2-Maske

FFP2-Masken sind komplexe Gebilde. Nicht ohne Grund bestehen sie aus mehreren Lagen verschiedener Vliese, die mindestens 94% der Partikel aus der Luft herausfiltern. Sie sind insbesondere für Risikopatienten eine wirksame Möglichkeit, sich selbst und auch die Mitmenschen zu schützen. Man spricht in diesem Fall vom Eigen- und Fremdschutz durch die Maske. Alle FFP2-Masken, die auf den Markt kommen, werden geprüft und erhalten nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung ein sogenanntes CE-Kennzeichen. Demnach muss ein Produkt mit einer CE-Kennzeichnung diverse Sicherheits- und Leistungsanforderungen erfüllen. Beteiligt an diesem Prüfprozess ist unter anderem eine unabhängige Prüf- und Zertifizierungsstelle, die Benannte Stelle (Notified Body, NB). Sie erteilt dem Hersteller eine Zertifizierung, wenn er die geltenden Anforderungen der Europäischen Union (EU)2016/425 erfüllt.

Report Mainz testet FFP2-Masken

Das Magazin berichtet von Risikopatienten, denen FFP2-Masken auf Rezept verordnet wurden. Jedoch fehlen auf einigen Masken die erforderlichen Aufdrucke wie das CE-Kennzeichen und die vierstellige Ziffer der Prüfstelle. Ebenso sind weiterhin Masken auf dem Markt, die im Lieferengpass im Frühjahr nur einen Schnelltest durchlaufen haben. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um importierte KN95-Masken aus China. Report Mainz lässt diese Masken von Sachverständigen prüfen. Dabei kommt es zu wenig zufriedenstellenden Antworten. Der Durchlass der Masken beträgt mehr als 32%. Für Risikopatienten sind sie demnach unpassend und nicht wirksam genug im Schutz.

Ungeeignete Masken an Klinik in Ludwigshafen

Auch von einer Klinik in Ludwigshafen ist im Magazin die Rede. Dort arbeitet das Personal mit COVID-19 infizierten Patienten und trägt ebenso KN95-Masken. Sie sitzen nicht optimal und weisen eine hohe Leckage auf. Die Luft kann seitlich entweichen. Bei einigen Trägern rufen sie unter anderem Bauchschmerzen hervor. Auf Nachfrage kann das Prüfzertifikat nicht ausgehändigt werden. Nach Rücksprache mit Report Mainz und einer Testung der Masken durch die DEKRA beträgt die Durchlässigkeit der Masken 42,8%. Als Ersatz für FFP2-Masken sind auch diese Masken absolut ungeeignet, schließlich beträgt die maximale Durchlässigkeit an Aerosolen bei FFP2-Masken 6%.
Die D/Maske erfüllt diese Norm. Außerdem findet man auf jeder D/Maske die Kennzeichnung CE 0333, ebenso die FFP-Schutzstufe, die EN-Norm, den Herstellernamen und die Modellbezeichnung. In unserem Shop können Sie die D/Maske bestellen.