Kostenlose FFP2-Masken für Risikogruppen

FFP2-Masken als Eigen- und Fremdschutz

Zu den Corona-Risikogruppen zählen unter anderem ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen oder mit einem höheren Risiko für einen schweren Verlauf der Krankheit. Nun berichten sowohl die Frankfurter Allgemeine Zeitung als auch die Pharmazeutische Zeitung, dass kostenlose FFP2-Masken an Risikogruppen ausgegeben werden sollen. In den kommenden Tagen soll der Änderungsantrag zum 3. Bevölkerungsschutzgesetz im Bundestag beschlossen werden. Dieses Gesetz schreibt die Regelungen der im März und Mai 2020 beschlossenen Bevölkerungsschutzgesetze fort. Das Bundesgesundheitsministerium will dies mit einer Rechtsverordnung umsetzen.

Finanzierung der auszugebenden Masken

Zur Zeit gelten Schutzmasken nicht als Teil des Leistungskataloges der Gesetzlichen Krankenversicherung. Es heißt, dass jedoch in einer Pandemie, wie es sie derzeit gibt, ein Anspruch auf Schutzmasken gewährt werden könne. Dabei muss noch festgelegt werden, welcher genaue Personenkreis die Masken bekommt. Auch der auszuhändigende Maskentyp steht noch nicht genau fest. Die Finanzierung soll mit Hilfe von Liquiditätsreserven des Gesundheitsfonds angestoßen werden, um später durch Steuergelder aus Bundesmitteln wieder ausgeglichen werden zu können.

Kostenlose FFP2-Masken in Bremen

Ein ähnliches Angebot gibt es bereits in Bremen. Der dortige Senat hat eine Kooperation mit der Apothekenkammer Bremen geschlossen. Demnach können sich Menschen aus Risikogruppen mit kostenlosen Masken aus Apotheken versorgen. Der Weser Kurier berichtet, dass hier Bürger über 65 Jahre zehn FFP2-Schutzmasken pro Monat gratis erhalten. Am ersten Ausgabetag konnten vor einigen Apotheken lange Warteschlangen beobachtet werden.

WISO gibt Tipps für qualitativ hochwertige FFP2-Masken

Für die Prüfung der Maskenqualität ist das Bremer Gesundheitsressort zuständig. Das ZDF Magazin WISO gibt Tipps, worauf Käufer achten sollen, da FFP2-Masken nur maximal 6 Prozent der Aerosole durchlassen dürfen. So schützt sich der Träger nicht nur selbst, sondern auch sein Gegenüber. Es besteht also ein ausreichender Eigen- und Fremdschutz. Somit wäre es ein guter Schritt, auf die FFP2-Maske zurückzugreifen und kostenlose FFP2-Masken für Risikogruppen auszugeben. Mit unserem neuen Prüfstand werden sowohl unsere Rohstoffe als auch die fertigen Masken regelmäßig geprüft. Die Qualität der D/Maske spricht demnach für sich.